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Peter Wippermann, Jens Krüger

Werte-Index 2014

Gesundheit, Freiheit, Erfolg – dies sind aktuell die drei wichtigsten Werte der deutschen Internet-Benutzer. Prof. Dr. Peter Wippermann (Trendbüro) und Jens Krüger (TNS-Infratest) untersuchen nun zum dritten Mal in einer groß angelegten Studie, welche Werte die deutschen Web-User beschäftigen, was sie mit diesen Werten konkret verbinden und wie sich die Werte-Präferenzen verschieben. Die repräsentative Social-Media-Analyse identifiziert die 13 am häufigsten besprochenen Werte in Diskussionen und Posts. Kontexte und Ausprägungen werden auf über 184 Seiten besprochen, mögliche Konsequenzen für Gesellschaft, Politik, Wirtschaft aufgezeigt; ein Muss für jeden, der sich professionell damit beschäftigt, menschliches Verhalten zu interpretieren und daraus Handlungsalternativen herauszuarbeiten.

 Titel "Werte-Index 2014"Sie wollen wissen, wie Deutsche derzeit »ticken«? Kein Thema, lesen Sie das Buch »Werte-Index 2014« von Peter Wippermann und Jens Krüger als Herausgeber. Sie erfahren in dem Buch, welche Werte deutschen Internet-Nutzern am wichtigsten sind, in welchen Zusammenhängen, und was die Werte für sie im Einzelnen bedeuten. Zum dritten Mal analysieren die Autoren Hunderttausende von Posts, Tweets, Forumsbeiträgen in den sozialen Medien. Mit Hilfe einer wissenschaftlichen Vorgehensweise identifizieren sie Werte, Kontexte und Bedeutungen. Sie liefern repräsentative Antworten auf die Frage nach dem Wertegefüge der Deutschen.

Diese Untersuchung wurde erstmals für 2009 erstellt, dann für 2012 fortgeführt. Nun liegt sie in der dritten Ausgabe für 2014 vor. Aufgrund der gewaltigen Menge an Posts, die untersucht wurden, können auch Werteverschiebungen und Bedeutungsänderungen nachvollzogen werden. Der Werte-Index zeigt den aktuellen ethischen Zustand der deutschen Gesellschaft auf. Er zeigt auch auf, dass die überkommenen Institutionen nicht mehr bestimmen, was wichtig, wertvoll ist, dass vielmehr die Menschen selbst bestimmen, welche Werte sie als relevant erachten. In der modernen Welt bilden sich die Werte aus in der Freizeit, im Umgang mit Produkten des Konsums und in der Sorge um das »Selbst«. Wir erleben hier eine vorher nie dagewesene Individualisierung der Wertevorstellungen. Nicht mehr Religionen und Staat geben verbindliche Werte vor, heute zählt die freiwillige Bindung, die man neudeutsch »Commitment« nennt, so der Autor Norbert Bolz.

Die Autoren beschreiben die 13 wichtigsten Werte der Deutschen. Dabei handelt es sich keineswegs um trockene Statistik. Vielmehr schaffen es die Autoren, gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Die fachkundige Interpretation der Untersuchungsergebnisse macht den Wert des »Werte-Index 2014« aus, liefert sie doch konkrete Anhaltspunkte und Ideen, wie Gesellschaft, Politik und Wirtschaft die Erkenntnisse in ihre Überlegungen einbeziehen können.

Auf Platz 1 steht der Wert »Gesundheit«, auf Platz 2 »Freiheit«, auf Platz 3 »Erfolg«, gefolgt von den Werten »Familie, Gemeinschaft, Natur, Gerechtigkeit, Anerkennung, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Einfachheit, Transparenz, Ehrlichkeit«. Nichts Neues, nichts Überraschendes, nichts Weltbewegendes, könnte man beim ersten Augenschein annehmen. Im Detail jedoch überrascht schon, welche Trendperspektiven das Leben bestimmen, welche einzelnen Themen schwerpunktmäßig mit den Werten verbunden werden, welche Konsequenzen sich für Unternehmen und Marken ergeben.

»Kluge Unternehmen haben Non-Profit als Portal des Profits erkannt« – das ist eine der Konsequenzen des Wandels. Schenken, um Vertrauen zu bilden, geben, um Bekanntheit zu kreieren. Erst im weiteren Schritt kommt das Nehmen, der Umsatz, der Profit. Unternehmen, die immer noch auf diese Weise ihre Waren und Dienstleistungen feilbieten, mit Sonderangeboten reizen, mit Druck verkaufen, haben das Nachsehen. »Ich bin doch nicht blöd« ist ein Spruch von gestern. Mit derart Plattem kann man immer weniger Konsumenten locken. Mehr und mehr von ihnen sind bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie Vertrauen zum Verkäufer entwickelt haben. Vertrauen kommt jedoch von Kennen, und Kennen kommt von erfahren. Erst muss der Verkäufer zeigen, dass er kompetent ist, muss seine Expertise beweisen. Mit Kompetenzbeweisen wie Proben, Fachartikeln, Beratungen im Vorfeld des Verkaufs schafft der Unternehmer die Basis für eine Zusammenarbeit mit dem Kunden – auf Augenhöhe. »Geben ist seliger denn Nehmen« bekommt hier eine neue Bedeutung. Der Unternehmer muss zuerst geben und damit seinen prospektiven Kunden überzeugen, erst anschließend kann er mit ihm Geschäfte anbahnen und realisieren.

Mit so einer Erkenntnis, durch den »Werte-Index 2014« untermauert, muss so manches Marketing-Konzept komplett neu gedacht werden. Ob Politiker, Unternehmer, Sozialwissenschaftler oder sonstiger Planungs-Verantwortlicher: Wer sich mit dem vorliegenden Werk beschäftigt, weiß, was dem Deutschen heute wichtig ist, was ihn bewegt, ihn umtreibt. Wer dann die Erkenntnisse in seine Überlegung und Zielsetzung einbindet, hat einen handfesten Wettbewerbsvorteil – ein überaus lesenswertes und wegweisendes Buch!

 


Peter Wippermann, Jens Krüger (Herausgeber)

Werte-Index 2014

Deutscher Fachverlag

Buchlink: http://www.dfv-fachbuch.de/wirtschaft-handel/handelsmanagement/werte-index-2014,978-3-86641-300-9.html

ISBN 978-3-86641-300-9