Nutze die Zeit

Rückrufanforderung

   Hier Newsletter abholen!

Hier klicken und jetzt dabeisein!

Newsletter
»Vitaminreiche Ressourcen«
kostenfrei abonnieren

und Coaching sowie Videotrainings gewinnen!

In Social Media folgen

Kundenanmeldung

Geschützter Kundenbereich

Nutze den Tag

HEUTE ist der richtige Tag, mich auf mein Ziel zu konzentrieren!

Es gibt diese Tage, an denen man zwar die ganze Zeit beschäftigt und im Stress ist, aber am Abend hat man das Gefühl, nichts erledigt zu haben. Die To-Do-Liste zeigt es deutlich: Kaum ein Haken ist hinter Aufgaben gesetzt, die meisten Punkte müssen auf später verschoben werden. Und wie oft passiert es, dass selbst Terminsachen liegen geblieben sind, was zusätzlichen Stress und Ärger nach sich zieht! Doch es geht auch anders, und jeder kann es schaffen, dies in den Griff zu bekommen.

Wer Sport treibt, tut dies ganz – er konzentriert sich darauf, was er gerade tut, und alles Andere wird unwichtig. Egal, ob beim Training oder im Wettkampf. Ebenso ist es bei Musikern: Wenn sie üben, sie auf der Bühne stehen oder im Orchester ihren Platz haben, dann musizieren sie, und nichts Anderes lenkt sie ab. Erst wenn die allgemeine Belastung des Tages zu groß wird, schweifen die Gedanken ab; doch klar ist dann jedem, dass sie in diesen Fällen nicht optimal performen.

Was haben Sport und Musizieren an sich, was dazu führt, dass die Konzentration normalerweise dabei bleibt?

Es sind im Wesentlichen fünf Dinge:

  1. Es handelt sich um Tätigkeiten, die Spaß oder gar Freude machen.
    Kinder, die nicht gern musizieren, tun sich schwer, ein Musikinstrument spielen zu lernen. Sie drücken sich dann zu üben oder schweifen gedanklich ab. Tausend andere Tätigkeiten werden dann auf magische Weise wichtig und dringend, sodass die Kinder plötzlich gar nicht mehr zum Üben kommen. Musikalische Kinder dagegen lernen das Musizieren mit Spaß und Enthusiasmus, man muss sie zum Üben nicht drängen. Bei Erwachsenen ist das im Grunde genommen nicht anders.
  2. Die Tätigkeiten werden aus eigener Motivation heraus ausgeführt.
    Kinder, die gezwungen werden, Sport zu treiben oder zu musizieren, entwickeln zunehmenden Widerstand. So manches Kind allzu ehrgeiziger Eltern verzweifelt an den Ambitionen der Erwachsenen. Anleiten ist gut, antreiben führt ins Gegenteil.
  3. Die Intensität des Tuns an sich ist hoch.
    Beim Fernsehen ist man oft leicht abgelenkt, man liest nebenbei oder hängt seinen Gedanken nach. Doch wenn ein interessanter Film läuft, kann es sein, dass man förmlich in die Szene eintaucht und das tatsächliche Umfeld praktisch nicht mehr wahrnimmt. Ähnlich ist es bei der Arbeit: Monotone oder einfache Tätigkeiten verleiten zum Abschweifen, während bei interessanten Aufgaben die Konzentration der Fokus bei der Tätigkeit bleibt.
  4. Es gibt feste Termine, um die Tätigkeit auszuführen.
    Niemand macht regelmäßig Sport, wenn er keine Zeit dazu blockiert hat. Es kann das morgendliche Laufen sein, dann macht man mit sich selbst aus, nach dem Aufstehen und vor der Arbeit zu laufen. Für das Training einer Mannschaft werden selbstredend Termine gemacht. Auch zum Musiklehrer kann man nicht einfach gehen, wenn es einem gerade in den Sinn kommt.
  5. Es gibt definierte Ziele
    Der Sportler nimmt sich zum Beispiel eine bestimmte Strecke vor zu laufen oder zu skaten. Stellen Sie sich mal vor, da läuft einer los ohne ein Ziel und meint, irgendwo würde er dann schon ankommen. Unrealistisch, oder nicht? Der Musiker nimmt sich vor, ein bestimmtes Musikstück einzuüben oder bestimmte Tonfolgen zu trainieren und begrenzt dabei auch seine Trainingszeit.
Welche Erkenntnisse können wir daraus gewinnen?
  1. Die Aufgaben des Alltags, auch des Berufsalltags, sollten zumindest in einem gewissen Maß Spaß machen.
    Wenn die Arbeit Sie überwiegend langweilt, frustriert oder gar anwidert, dann ist es vielfach unmöglich, dies unbeschadet zu überstehen. Natürlich gibt es bei allen Menschen Dinge, die sie nicht gern tun, die jedoch gemacht werden müssen. Bei vielen gilt das zum Beispiel für die Steuererklärung. Da kommt es darauf an, die Sache diszipliniert hinter sich zu bringen, oder, wenn dies machbar ist, zu delegieren. Schließlich hat uns niemand versprochen, dass das Leben nur aus Vergnügen bestehen würde.
    Finden Sie also Aufgaben und Tätigkeiten, die Sie gern machen, oder finden Sie bei Ihren Aufgaben Gründe, was positiv daran ist, wie Sie Spaß daraus gewinnen können, warum Sie das tun. Anfangs fällt das möglicherweise nicht leicht, doch mit einer gewissen Übung schaffen Sie das bestimmt.
  2. Die eigene Motivation ist entscheidend
    Finden Sie heraus, warum Sie das tun, was Sie tun. Was ist der (womöglich tiefere) Sinn dahinter? Wie weit können Sie dabei Ihre Selbstwirksamkeit erleben? Die Motivation von außen ist die zweitbeste Methode, und der Schuss geht nach hinten los, wenn Zwang dahinter ist. Letztlich ist es die intrinsische Motivation, also aus sich selbst heraus, die auf Dauer am besten wirkt.
  3. Aufmerksamkeitslenkung trägt zum Erfolg bei.
    Tun Sie das, was Sie tun, ganz. Fokussieren Sie sich darauf. Wer das eine tut, während er schon an das nächste denkt, gerät schnell in Stress-Situationen. Wenn Sie sich auf Ihre momentane Aufgabe, auf den jetzigen Augenblick konzentrieren, machen Sie Ihre Arbeit gut. Bei der Schreibtisch-Arbeit zum Beispiel hilft es, möglichst nur eine Akte, einen Vorgang, auf dem Schreibtisch zu haben. Wenn dies erledigt ist, kommt die Akte in die Wiedervorlage oder in die Ablage – und eben nicht auf den Stapel!
  4. Feste Zeiten und Struktur erleichtern die Konzentration.
    Definieren Sie feste Zeiträume zum Aktenstudium, für Gespräche mit Mitarbeitern, für Gespräche mit Kunden, für Konferenzen, und, ganz wichtig, für Telefonate und E-Mails. Sie müssen nicht immer drangehen, wenn das Telefon klingelt, denn meist ist dies unwichtig und bringt Sie nicht weiter. Es reißt Sie aber aus Ihrer momentanen Tätigkeit heraus, und das gedankliche Hin- und Herspringen kostet übermäßig viel Energie. Bleiben Sie also bei dem, was Sie tun!
    Manchmal kann es sein, dass sich Andere erst daran gewöhnen müssen – gut so! Am Ende nützt das allen Beteiligten.
  5. Für jede Aufgabe und Tätigkeit müssen Ziele definiert sein.
    Wenn Sie einfach darauf losarbeiten, verlieren Sie leicht den Überblick. Wenn Sie jedoch Ziele für Ihren Tag festlegen, wissen Sie genau, wenn Sie diese erreichen, und das gibt ein angenehmes und befriedigendes Gefühl, das motiviert.

Dass es dabei gut ist, zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichtig, zwischen dringend und nicht dringend, liegt auf der Hand. Dieses systematische Unterscheiden wird das Eisenhower-Prinzip genannt und führt zu noch mehr Effizienz bei gleichzeitig tendenziell sinkendem Arbeitsaufwand.